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Dämmstoff
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Ein Dämmstoff ist ein Baustoff, der vorzugsweise zur Wärme- und/oder Schalldämmung herangezogen wird. Wärmedämmstoffe sind Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit, die Wärme- oder Kälteverluste reduzieren. Schalldämmstoffe weisen eine geringe dynamische Steifigkeit auf und dienen der Reduzierung von Luft- oder Trittschall. Wärme- und Schalldämmstoffe werden in der Bauwirtschaft, im Anlagenbau, bei der Herstellung von Kßhl- oder Gefrierschränken u. ä. eingesetzt.
Contents
⢠Geschichte
⢠Rohdichte
⢠Kapillarität
⢠Qualität
⢠Normen
⢠Siehe auch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Die klimatischen Verhältnisse in den nĂśrdlichen und sĂźdlichen Breitengraden zwingen den Menschen seit jeher, sich mit dem Thema Wärmedämmung zu beschäftigen. Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch das Prinzip der geringen Wärmeleitfähigkeit ruhender Luftschichten fĂźr den Wärmeschutz. Schon in der Bronzezeit wurden in waldreichen Gebieten schilf- oder strohgedeckte Blockhäuser gebaut, die einen guten Wärmeschutz hatten. Erstaunlich ist, dass sogar die Wände in der Bronzezeit schon zweischalig gebaut wurden. Mit zwei lehmbeworfenen Flechtwänden, deren Zwischenraum mit trockenem Gras gefĂźllt wurde, erreichte man hervorragende Dämmwerte, die erst mit der Wärmeschutzverordnung von 1995 wieder erreicht wurden. Bis in die heutigen baukonstruktiven MaĂnahmen â wie zweischaliges Mauerwerk â wurde das Prinzip der ruhenden Luftschichten immer wieder aufgenommen.
Der Einsatz von Dämmstoffen kam Anfang des 20. Jahrhunderts in den Fokus durch Kßhlhäuser, die mit der Entwicklung der Kältetechnik mÜglich wurden. Als erste Dämmstoffe nutzte man Kork, Glaswolle und Vulkanfiber. Der bauliche Wärmeschutz gewann an Bedeutung
⢠durch die MÜglichkeiten, Decken, Wände und die Gebäudehßlle auf das statisch erforderliche Maà zu beschränken
⢠durch die steigenden Anforderungen an Wohnkomfort bzw. Feuchteschutz.
Man verwendete vor allem Holzwolle, Kork, Flachsfaser, Baum- und Schafwolle, Leichtbaustoffe auf der Basis von Bims oder Schlacke (Metallurgie) und mineralische Fasern. Zu Beginn der 1940er Jahre wurden dann die ersten Kunst(harz)schäume industriell hergestellt.cite-ref-1[1] Heute werden Dämmstoffe fĂźr eine Vielzahl von SanierungsmaĂnahmen, von High-Tech-Materialien Ăźber bewährte Klassiker bis hin zu zahlreichen Naturdämmstoffen, eingesetzt. Jedes Material hat Stärken in bestimmten Anwendungsbereichen.
Die 1937 eingefĂźhrte âDIN 4106 â Richtlinien fĂźr die Mauerdicken der Wohnungsbauten und statisch ähnlicher Bautenâ definierte erstmals die Grundlagen fĂźr die Anforderungen an Wanddicken nach Klimazonen. Die ersten Mindestanforderungen fĂźr den Wärmeschutz im Hochbau entstanden 1952 mit der âDIN 4108 â Richtlinien fĂźr den Wärmeschutz im Hochbauâ. Weitere Impulse fĂźr die Entwicklung und den Einsatz von Dämmstoffen kamen als Folge der Ălkrise durch die 1. Wärmeschutzverordnung 1977. Mittlerweile gilt die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV).cite-ref-2[2]
Bauphysikalische Eigenschaften
Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit gibt den Wärmestrom an, der bei einer Temperaturdifferenz von 1 K durch einen Stoff mit der Schichtdicke von 1 m geht. Je geringer der Wert ist, desto besser ist die Dämmwirkung des Materials. Ein schlechter Wärmeleiter ist Luft, welche deswegen Hauptbestandteil der meisten Dämmstoffe ist. Je mehr Lufteinschlßsse in einem Stoff enthalten sind und je kleiner diese sind, desto eingeschränkter ist die BewegungsmÜglichkeit der Luftmolekßle und desto besser ist die Dämmleistung des Materials.cite-ref-3[3] Bei Wärmedämmstoffen im Bauwesen wird neben der Wärmeleitfähigkeit teilweise auch die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) angegeben.
Dynamische Steifigkeit
Die dynamische Steifigkeit kennzeichnet das FederungsvermÜgen eines Dämmstoffs. Die schalldämmende Wirkung ist umso besser, je geringer der Wert ist. Leichte Dämmstoffe mit einem hohen Luftanteil sind hierbei im Vorteil. Die dynamische Steifigkeit ist dickenabhängig: Je dicker der Dämmstoff, desto geringer die dynamische Steifigkeit.
Rohdichte
Die Rohdichte und der Dämm- bzw. Leitwert eines Dämmstoffs stehen in einem engen Zusammenhang, im Allgemeinen gilt: âJe geringer die Rohdichte des Dämmstoffs, desto hĂśher ist sein Wärme-Dämmwert.â In der Regel ist die Rohdichte fĂźr die Materialauswahl nicht relevant. Aus statischen GrĂźnden kann diese aber im Einzelfall wichtig sein.cite-ref-4[4] FĂźr die Schalldämmung ist es oft umgekehrt; auch beim sommerlichen Wärmeschutz ist eine grĂśĂere Rohdichte von Vorteil.
Wasserdampfdiffusionswiderstand
Der Wasserdampfdiffusionswiderstand gibt an, in welchem Maà der Dämmstoff von Wasserdampf durchdrungen werden kann. Dies ist (neben seiner Eigenschaft, Feuchte aufnehmen bzw. abweisen zu kÜnnen) wichtig fßr den Einsatzort des Dämmstoffs. Dampfdichte Konstruktionen sind in Bereichen mit hohem Dampfdruck, also z. B. in Bädern und im Erdreich notwendig, während diffusionsoffene Dämmstoffe in der Nähe von organischen Materialien zu deren Schutz beitragen kÜnnen. So kann bei diffusionsoffenen Dächern die eindringende Feuchte wieder abgegeben werden, während bei dampfdichten Dächern die Gefahr besteht, dass sich die Feuchte in der Holzkonstruktion anreichert und so langfristig zu deren ZerstÜrung beitragen kann.
Spezifische Wärmekapazität
Je hĂśher die spezifische Wärmekapazität eines Dämmstoffs, desto besser eignet er sich, um beim Dachgeschossausbau die Erhitzung der Innenräume durch die Sonneneinstrahlung im Sommer gering zu halten (sogenannter âsommerlicher Wärmeschutzâ). Ebenso verringern derartige Dämmstoffe die Verschmutzung von Fassaden mit WDVS durch Algenwachstum, da sie in der Nacht weniger stark auskĂźhlen, so dass sich weniger Tauwasser bildet.cite-ref-umweltzentrum-5-0[5]
Kapillarität
â
Hauptartikel
:
Kapillareffekt
Besonders bei kritischen Anwendungsfällen, bei denen mit der Bildung von Tauwasser im Dämmstoff oder in angrenzenden Schichten zu rechnen ist, spielt die Kapillarität der Materialien eine herausragende Rolle, um den Transport der Feuchtigkeit zur Verdunstung an die Oberfläche der Bauteile sicherzustellen.
Viele Schadensfälle haben gezeigt, dass die Ausbildung einer dauerhaft funktionsfähigen Dampfsperre unter Ăźblichen Baustellenbedingungen oft nicht zuverlässig mĂśglich ist. Bei der AusfĂźhrung einer Innendämmung ohne Dampfbremse ist von einer Tauwasserbildung im Wandaufbau sogar planmäĂig auszugehen. Daher kommen hierfĂźr nur Dämmstoffe infrage, die in der Lage sind, in flĂźssigem Zustand vorliegende Feuchtigkeit an die Wandoberfläche zu leiten.
Ăbliche Dämmstoffe aus Polystyrol (Styropor) und Mineralfaser eignen sich nicht, da diese keine aktiven Kapillaren besitzen.cite-ref-6[6]
Bei Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen kann im Regelfall von einer ausreichenden Kapillarität ausgegangen werden, soweit kein allzu hoher Kunstharzanteil vorliegt, der den Kapillartransport behindert.
Auch wurden mineralische Dämmstoffe entwickelt, die sich fßr die Innendämmung eignen. Diese werden meist als Calciumsilikat-, Mineralschaum- oder mineralische Innen-Dämmplatte bezeichnet. Diese Dämmstoffe unterscheiden sich von Mineralfaser-Dämmstoffen dadurch, dass sie eine Porenstruktur besitzen.
Um eine durchgehende Kapillarität zu erreichen, ist darauf zu achten, dass im Wandaufbau keine kapillarbrechenden Schichten vorhanden sind. Es dßrfen also keine Folien oder Materialien mit allzu hohen Kunstharzanteilen verwendet werden. Auch Luftschichten verhindern natßrlich den Kapillartransport. Um bestehende Unebenheiten weitgehend hohlraumfrei auszugleichen, werden die Dämmstoffe mit der Wandfläche meist durch mineralische Kalk- oder LehmmÜrtel verklebt.
Bei der Innendämmung von unebenen Wandoberflächen in historischen Gebäuden ist darauf zu achten, dass die Kapillarität nicht durch eingeschlossene Lufträume unterbrochen wird. Meist wird die Wandoberfläche zunächst durch einen Wandputz mit hoher Durchlässigkeit, wie etwa Luftkalkputz und insbesondere auch Lehmputz, geschlichtet. Auf eine ausgleichende Putzschicht kann verzichtet werden, indem
⢠nachgiebige Dämmplatten mit einem Plattenwerkstoff ßberdeckt werden, der an den Untergrund angeschraubt werden kann. Holzfaserdämmplatten besitzen eine gute Kapillarität. Sie werden auch als fertige Kombination von fester und weicher Faserschicht angeboten, die durch Verschraubung mit dem Untergrund hohlraumfrei an die Wandoberfläche angepresst werden kÜnnen,cite-ref-7[7]
⢠durch eine Vorsatzschale ein Hohlraum geschaffen und mit schßttbaren Zellulose- oder Holzfaserflocken ausgefßllt wird.cite-ref-8[8] Eine zu lockere Schßttung weist allerdings unter Umständen eine zu geringe Kapillarität auf, so dass eine zusätzliche Dampfbremse auf der Innenseite der Dämmung nÜtig wird,
⢠faserhaltiges Material wie Zelluloseflocken wird in einer speziellen Maschine angefeuchtet und an die Wandoberfläche geblasen. Wie beim Auftrag von Spritzbeton entsteht eine hohlraumfreie, festhaftende, jedoch vor dem Verschlichten unebene Schicht auf der Wand.
Kapillare Baustoffe haben generell den Vorteil, dass bei unplanmäĂigem, lokalem Feuchtigkeitseintrag etwa durch RohrbrĂźche, verstopfte AbflĂźsse oder Undichtigkeit der Dachhaut, die FlĂźssigkeit zĂźgig in Wänden und Decken auf eine groĂe Fläche verteilt wird, um schnell abtrocknen zu kĂśnnen. Voraussetzung ist natĂźrlich wieder, dass in den Bauteilen keine sperrenden Schichten wie Folien oder Kunststoffschäume enthalten sind. Auch Holzwerkstoffplatten leiten die Feuchtigkeit nur sehr langsam ab.cite-ref-9[9] cite-ref-10[10]
Aspekte bei der Dämmstoffwahl
Verschiedene Dämmstoffe stehen im Wettbewerb zueinander, mit Merkmalen wie:
⢠Wärmedurchgang/Wärmeleitfähigkeit
⢠Dynamische Steifigkeit
⢠Rohstoffe
⢠Lieferform (lose oder gebundene Dämmstoffe)
⢠Preis
⢠Wärmespeicherkapazität
⢠Wasseraufnahmefähigkeit
⢠Wasserdampfdiffusionswiderstand
⢠Rohdichte
⢠Verfßgbarkeit
⢠Lebensdauer und Haltbarkeit (Spannungsrisse, Durchnässung, Verschimmelung usw.)
⢠Umweltverträglichkeit:
⢠Energieaufwand bzw. CO2-Emissionen bei der Herstellung und beim Transport von der Produktion bis zur Baustelle
⢠Abgabe von Schadstoffen
⢠Probleme bei der Entsorgung von Resten oder Abbruchmassen
⢠Verhalten im Brandfall
⢠Brennbarkeit
⢠Emission von giftigen Stoffen im Brandfall
⢠Entsorgung von Abbrand
Dämmstoffe werden zunächst technisch-wirtschaftlich und dann gegebenenfalls biologisch und Ükologisch seit langem diskutiert. Die Baustoffindustrie gerät dabei oft in die Kritik, weil sie nach Meinung von Kritikern Argumente fßr eigene Zwecke nutzt, die das eigene Produkt unterstßtzen oder oft ignorieren, ablehnen oder in Frage stellen wßrde, wenn sie die Wettbewerbsposition schwächen.
Anwendungsgebiete nach DIN 4108-10
Dach, Decke
⢠DAD â AuĂendämmung von Dach oder Decke, witterungsgeschĂźtzt, unter Deckung
⢠DAA â AuĂendämmung von Dach oder Decke, witterungsgeschĂźtzt, unter Abdichtung
⢠DUK â AuĂendämmung eines Umkehrdaches, der Bewitterung ausgesetzt
⢠DZ â Zwischensparrendämmung
⢠DI â unterseitige Innendämmung der Decke oder des Daches, abgehängte Decke
⢠DEO â Innendämmung unter Estrich ohne Schallschutzanforderungen
⢠DES â Innendämmung unter Estrich mit Schallschutzanforderungen
Wand
⢠WAB â AuĂendämmung der Wand hinter Bekleidung
⢠WAA â AuĂendämmung der Wand hinter Abdichtung
⢠WAP â AuĂendämmung der Wand unter Putz
⢠WZ â Dämmung von zweischaligen Wänden
⢠WH â Dämmung von Holzrahmen- und Holztafelbauweise
⢠WI â Innendämmung der Wand
⢠WTH â Dämmung zwischen Haustrennwänden
⢠WTR â Dämmung von Raumtrennwänden
Perimeter
⢠PW â AuĂenliegende Wärmedämmung (Perimeterdämmung) von Wänden gegen Erdreich (auĂerhalb Abdichtung)
⢠PB â AuĂenliegende Wärmedämmung unter Bodenplatten gegen Erdreich (auĂerhalb Abdichtung)cite-ref-waermedaemmstoffe-com-2-11-0[11]
Produkteigenschaft nach DIN 4108-10
Druckbelastbarkeit
⢠dk â keine Druckbelastbarkeit, z. B. Zwischensparrendämmung, Hohlraumdämmung
⢠dg â geringe Druckbelastbarkeit, z. B. unter Estrich im Wohn- und BĂźrobereich
⢠dm â mittlere Druckbelastbarkeit, z. B. unter Estrich, nicht genutzte Dachflächen mit Abdichtung
⢠dh â hohe Druckbelastbarkeit, z. B. Terrassen, genutzte Dachflächen
⢠ds â sehr hohe Druckbelastbarkeit, z. B. IndustriebĂśden, Parkdeck
⢠dx â extrem hohe Druckbelastbarkeit, z. B. hoch belastete IndustriebĂśden, Parkdeck
Wasseraufnahme
⢠wk â keine Anforderungen, z. B. Innendämmung
⢠wf â keine Beeinträchtigung bei Wasseraufnahme durch flĂźssiges Wasser, z. B. AuĂendämmung Wand
⢠wd â keine Beeinträchtigung bei Wasseraufnahme durch flĂźssiges Wasser und/oder Diffusion, z. B. Perimeterdämmung, Umkehrdach
Zugfestigkeit
⢠zk â keine Anforderungen, z. B. Hohlraumdämmung
⢠zg â geringe Zugfestigkeit, z. B. AuĂendämmung Wand hinter Bekleidung
⢠zh â hohe Zugfestigkeit, z. B. AuĂendämmung Wand unter Putz
Schalltechnische Eigenschaften
⢠sk â keine schalltechnischen Anforderungen
⢠sh â hohe ZusammendrĂźckbarkeit von z. B. 5 mm, z. B. Haustrennwand
⢠sm â mittlere ZusammendrĂźckbarkeit von z. B. 3 mm, z. B. Trittschalldämmung unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
⢠sg â geringe ZusammendrĂźckbarkeit von z. B. 2 mm, z. B. Trittschalldämmung unter schwimmenden Estrich, Haustrennwand
Verformung
⢠tk â keine Anforderungen, z. B. Innendämmung zwischen aussteifenden Profilen
⢠tf â Dimensionsstabilität unter Feuchte und Temperatur, z. B. AuĂendämmung der Wand unter Putz
⢠tl â Dimensionsstabilität unter Last und Temperatur, z. B. Dach mit Abdichtungcite-ref-waermedaemmstoffe-com-2-11-1[11]
ZusammendrĂźckbarkeit CP und dynamische Steifigkeit SD
Die EN 13162 sieht vier Stufen der ZusammendrĂźckbarkeit von 2 bis 5 mm vor, die mit CP (fĂźr engl. compressibility) bezeichnet werden.
⢠Fßr Holzfaserdämmplatten (WF) mit Kurzzeichen sh un sg nennt die DIN 4108-10 allgemein eine dynamische Steifigkeit SD von 50 MN/m³.
⢠Fßr Blähperlite (EPB) wird bei Kurzzeichen sm bzw. CP3 die Steifigkeit SD mit 30 MN/m³ sowie bei sg bzw. CP2 mit 50 MN/m³ angegeben.
⢠Fßr expandiertes Polystyrol (EPS) wird bei Kurzzeichen sh bzw. CP5 sowie bei sm bzw. CP3 die Steifigkeit SD mit 30 MN/m³ und bei sg bzw. CP2 mit 50 MN/m³ angegeben.
⢠Fßr Mineralwolle (MW) wird bei Kurzzeichen sh bzw. CP5 die Steifigkeit SD mit 25 MN/m³, bei sm bzw. CP3 mit 40 MN/m³ und bei sg bzw. CP2 mit 50 MN/m³ angegeben.cite-ref-12[12]
Bei Nutzlasten (nach DIN 1055) ßber 5 kN/m² sind Dämmstoffe der Stufe CP2 zu verwenden, bei denen zusätzlich das Kriechverhalten geprßft wurde.
Die DIN 18560-2 trifft folgende Festlegungen:
⢠unter schwimmenden Estrichen mit Verkehrslasten von 3 kN/m² Flächenlast bzw. 2 kN Einzellast sind Dämmstoffe mit einer Zusammendrßckbarkeit von 3 mm zu verwenden,
⢠bei Heizestrichen sowie bei Verwendung von Kunststein-, Naturstein- oder keramischen Belägen darf die Zusammendrßckbarkeit der Dämmschicht 5 mm nicht ßberschreiten,
⢠bei Gussasphaltestrich darf die Zusammendrßckbarkeit der Dämmschicht hÜchstens 3 mm betragen,
⢠auch bei mehrlagigen Dämmschichten muss die Zusammendrßckbarkeit insgesamt innerhalb der genannten Werte liegen.
Bislang wurde in der DIN 18560 fßr Nutzlasten die Einheit kPa verwendet. Der numerische Zahlenwert entspricht den jetzt in der Einheit kN angegebenen Werten, so dass eine Umrechnung entfällt.cite-ref-13[13]
Arten von Dämmstoffen
Fßr Dämmstoffe gibt es verschiedene Ausgangsmaterialien:
⢠mineralische Fasern wie Mineralwolle (MW) oder Hochtemperaturwolle
⢠mineralische Schäume wie Bimsstein, Thermosit (nicht mehr auf dem Markt), Blähton, Blähglimmer, Blähperlite (EPB), Kalziumsilikatplatten, geschäumtes Glas (siehe Schaumglas (CG), Blähglas) oder Aerogel-Platten und -Vliese
⢠geschäumte Kunststoffe, meist als Hartschaumplatten; PUR und PIR auch als Ortschaum
⢠Polystyrol
⢠expandiertes Polystyrol (EPS) â PolystyrolkĂźgelchen sind meist noch erkennbar; umgangssprachlich bekannt als Styropor
⢠extrudiertes Polystyrol (XPS) â mit glatter, einheitlicher Oberfläche; oft hellblau oder rosa
⢠Polyurethan (PUR)
⢠Polyisocyanurat (PIR)
⢠Phenolharz (PF)
⢠Polyethylen
⢠Expandiertes Acrylcopolymer (Insute) â Erscheinungsform: graue Flakes
⢠geschäumte Elastomere auf Basis von Neopren-Kautschuk, EPDM oder ähnlichen gummiartigen Basismaterialien
⢠pflanzliche Rohstoffe wie Holzfaser (WF), Holzwolle (WW; zement- oder magnesitgebunden, z. B. Heraklith), Kokosfaser, Hanffaser, Flachsfaser, Kapok, expandierter Kork (ICB), Rohrkolben, Schilfrohr(-Matten), See- oder Wiesengras
⢠tierische Fasern wie Schafwolle
⢠niedrigemittierende Folien oder Beschichtungen
Je nach Materialeigenschaften sind diese Dämmstoffe als Platten â teilweise mit Nut und Feder oder Stufenfalz â, in gerollter Form, als Bahnen bzw. Matten, steif oder halbsteif, häufig auch als Vliesstoffe im Handel.
Lose Dämmstoffe werden als Schßttdämmstoffe lose aufgebracht, als Einblasdämmstoffe in bestehende oder eigens konstruierte Hohlräume eingebracht oder feucht auf senkrechte Wände oder an Decken aufgespritzt. Verwendet werden häufig organische Stoffe, wie Acrlycopolymerflakes, Styroporkugeln, Zellulose- und Holzfaserflocken, Ceralith aus Roggen, Kork, Flachs- oder Hanfschäben und mineralische Materialien, wie Blähglas, Blähton, Perlite oder Steinwolleflocken.
Eine weitere Anwendungsform sind Dämmstoffe, die erst beim Aufbringen an der Baustelle aufgeschäumt werden, wie Polyurethanschaum (PU-Schaum). Dieser wird zum einen als Montageschaum zum AusfĂźllen von Hohlräumen und Spalten verwendet â beispielsweise beim Einbau von Fenstern â, zum anderen auch als Wanddämmstoff in Gebäuden und Fahrzeugen aufgebracht.
Vakuumdämmplatten bestehen aus in Folie verpackten Dämmstoffen, die nach der Befßllung evakuiert werden. Dadurch lässt sich die Dicke bei gleichem Wärmewiderstand auf 10 bis 20 % reduzieren.
Dämmstoffe im Vergleich
| Dämmstoff | Rohdichte [kg/m³] | Wärmeleit- fähigkeit Ν R * [W/(m¡K)] | Schall- dämmung mÜglich ** | Schadstoff- abgabe mÜglich | Brandverhalten Baustoffklasse nach DIN 4102-1 *** | Brandverhalten Euroklasse nach EN 13501-1 | Temperatur- beständigkeit °C |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Acrylcopolymerflakes (z. B. Insute 25-pro als Einblasdämmstoff) | 100 | 0,028 | ja | nein | B2 | | |
| Aerogelmatte 10 | 150 | 0,015â0,017 | | nein | A1, A2 oder B | E | |
| BlähglasschĂźttung | 30â1100 | 0,035â0,700 | | nein | A1 | | |
| BlähglimmerschĂźttung ( Vermiculit ) | 70â150 | 0,070 | | nein | A | | |
| BlähperlitschĂźttung | 90 | 0,039â0,050 18 | | nein | A | | |
| Blähtonschßttung | 300 | 0,160 | | nein | A | | |
| Calciumsilikat-Platte | 300 | 0,065 | | nein | A1 | | |
| Flachsfaser | ? | 0,040 19 | ja | nein | B2 | | |
| Glasschaumgranulat | 130â220 | 0,070â0,110 | | ? | A1 | | |
| Hanffaserdämmplatte 12 | 28â100 | 0,040 | ja | nein | B2 | E | |
| Holzfaserdämmplatte | 130â270 | 0,037â0,050 | ja | ja 1 | B | | |
| Holzwolle-Leichtbauplatte | 360 | 0,090 | ja | nein | B | | |
| Isocyanat-Spritzschaum 13 | 6,57 | 0,037 | | ? | ? | E | |
| Kokosfasermatte bzw. -platte | 75â125 | 0,045 | | nein | B | | |
| Korkplatte und Granulat | 120â200 | 0,045 | ja | ja 3 | B | | |
| Magnesiumoxidzement - Ortschaum 11 | 33 | 0,037 | | nein | A1 | | |
| Mineralschaumdämmplatte | 100â150 | 0,045 | | nein | A1 | | |
| Mineralwolleplatte (Glas-, Steinwolle) | 20â200 | 0,032â0,040 | ja | ja 1 , 2 | A | | |
| Polyesterfaservlies | 15â30 | 0,035â0,040 | | ? | B1 | | |
| Polyisocyanurat (PIR) 16 | 40â330 | 0,023â0,026 | | | B2 | B-s2 d0, C-s2 d0, C-s3 d0 | -200 bis 120 oder 200 |
| Polystyrolplatte | 15â30 | 0,030 | ja | ja 4 | B1 | E | |
| Polyurethanplatte (PUR) 17 | 30 | 0,024â0,025 | nein | ja 5 | B2 | B-s2 d0, C-s2 d0 | -180 bis 100 |
| Porenbeton | 200â700 | 0,080â0,210 | nein | nein | A1 | | |
| Resolhartschaum 9 | >35 | 0,020â0,025 | | ? | B1, B2 | B-s1 d0, C-s2 d0 | |
| Rohrkolbenplatte 14 | 220â320 | 0,048â0,060 | | nein | B | | |
| Schafwollefilz | 20â120 | 0,040 | ja | ja 6 | B | | |
| Schaumglasplatte (siehe auch oben: Blähglas und Glasschaumgranulat ) | 100â165 | 0,036â0,060 | nein | ja 7 | A1 | | |
| Schilfrohrplatte | 190â225 | 0,060 | ja | nein | B | | |
| Strohballen 8 | 100 | 0,045 | ja | nein | B2 | | |
| Strohplatte | 500 | 0,110 | | nein | B | | |
| Vakuumdämmplatte 15 | 180â220 | 0,003â0,008 | | nein | B2 | E | |
| Zellstoff - bzw. Cellulosedämmung | 35â60 | 0,040 | | nein | B2 | | |
| Zellstoffverbundelement ( Wellpappe ) | 195 | 0,040 | ja | nein | B2 | | |
| Zelluloseflocken (als Einblasdämmstoff ) | 35â70 | 0,040 | ja | ja 1 | B | | |
| Hanfkalk-Steine | 340 | 0,071 | ja | nein | | B-s1 d0 | |
| Dämmstoff | Rohdichte [kg/m³] | Wärmeleit- fähigkeit Ν R * [W/(m¡K)] | Schall- dämmung mÜglich ** | Schadstoff- abgabe mÜglich | Brandverhalten Baustoffklasse nach DIN 4102-1 *** | Brandverhalten Euroklasse nach EN 13501-1 | Temperatur- beständigkeit °C |
Index R = nach Norm ermittelter Rechenwert
Bedeutet, dass es Produkte mit schalldämmenden Eigenschaften gibt:
- entweder mit einem längenbezogenen StrÜmungswiderstand von mindestens 5 kPa¡s/m²cite-ref-anforderungen-schalld-mmende-eigenschaften-14-0[14] zur Luftschalldämmung sowie zur Schalldämpfung durch Schallabsorption
- oder mit einer dynamischen Steifigkeit von hÜchstens 50 MN/m³cite-ref-anforderungen-schalld-mmende-eigenschaften-14-1[14] zur KÜrperschall- und Trittschalldämmung
A1 = nicht brennbar; A2 = nicht brennbar mit brennbaren Anteilen; B1 = schwer entflammbar; B2 = normal entflammbar
Je nach Zusammensetzung gegebenenfalls Atemschutz nach Herstellerangabe zum Schutz gegen Schadstoff- oder Faserfreisetzung bei der Verarbeitung erforderlich.
Fasern kritischer Geometrie und niedriger BiolĂśslichkeit kĂśnnen im Tierversuch krebserzeugend sein. Eine Freisetzung der Fasern ist mĂśglich. Seit 1. Juni 2000 darf in der Bundesrepublik Deutschland Mineralwolle nur noch verkauft oder weitergegeben werden, wenn sie frei von Krebsverdacht ist.
Bei schlechten Qualitäten bzw. bei Verwendung von Chemikalien Emissionen mÜglich.
Aus Polystyrol kann unter Umständen monomeres unvernetztes
Styrol
aber auch das Treibmittel
Pentan
ausgasen. Bei der Herstellung und im Brandfall Freisetzung giftiger Chemikalien.
Bei Gebrauch Abgabe von Reaktionsprodukten der Isocyanate nicht auszuschlieĂen. Bei der Herstellung und im Brandfall Freisetzung giftiger Chemikalien.
Pestizidrßckstände mÜglich. Verwendung von Mottenschutzmitteln mÜglich.
Bei Verletzung der Poren Freisetzung von geringen Mengen Schwefelwasserstoff.
Wärmedämmleitwert-ĂberprĂźfung: Zertifikat der MA39/Wien vom April 2000
Produktinformation
Kingspan Kooltherm
, zum Brandverhalten siehe auch Roland Grimm:
Was sind Resol-Hartschaumplatten?
, 2. April 2015
Produktinformation
Spaceloft
; Produktinformation
Sto-Aevero Innendämmplatte
Produktinformation
Air Krete
, US-Patent 4731389
Produktinformation
Thermo-Hanf Premium
; Produktinformation
Capatect Hanffaserdämmplatte
Produktinformation
Icynen LD-C-50
Produktinformation
typha platte
Produktinformation
Kingspan OPTIM-R
Produktinformation
Kingspan Therma
und
Kingspan Tarecpir
Produktinformation
Kingspan Tarecpur
Produktinformation
Aero Ball
Tabelle
Vergleich der wichtigsten Dämmstoffe
auf Waermedaemmstoffe.com
2016 kosten Mineralfaserdämmstoffe durchschnittlich 30 % und Holzfaserdämmstoffe 70 % mehr als solche aus Polystyrol (Styropor).cite-ref-16[16] Die hÜheren Materialkosten relativieren sich deutlich, wenn man berßcksichtigt, dass die Kosten fßr die Montage der Dämmung im Allgemeinen ein Mehrfaches der reinen Materialkosten betragen und dass Baukonstruktionen im Normalfall sehr langlebig sind.
Das Verhalten im Brandfall spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn brennbare Dämmstoffe nicht durch feuerbeständige Bekleidungen vor Entzßndung geschßtzt sind. So mßssen oberhalb von FassadenÜffnungen besondere Vorkehrungen getroffen werden, um zu verhindern, dass bei einem Wohnungsbrand herausschlagende Flammen Polystyrol-Dämmplatten einer WDVS-Fassade entflammen. Auch sollte beispielsweise durch geschlossene Dachkästen verhindert werden, dass Dämmbahnen aus Holzfasern von einer Feuerwerksrakete entzßndet werden.
Qualität
In Deutschland mussten Dämmstoffe frĂźher entweder nach gĂźltigen Normen (z. B. DIN) oder nach genehmigten Herstellervorschriften hergestellt werden. Dabei wurde die Einhaltung dieser Normen bzw. Vorschriften und die Materialqualität (z. B. Rohdichte) von der Bundesanstalt fĂźr MaterialprĂźfung bzw. einer von ihr beauftragten PrĂźfstelle Ăźberwacht (GĂźteĂźberwachung). Dämmstoffe mussten daher auf Verpackung oder Material ein PrĂźfzeichen aufweisen (Ă-Zeichen).
Dies hat sich heute im Zuge der europäischen Harmonisierung und Deregulierung geändert.
Teilweise sind die Hersteller bei der alten Ăberwachung geblieben und nennen sie jetzt GĂźtesicherung; teilweise haben Herstellerverbände eigene GĂźte- oder Qualitätskriterien verĂśffentlicht. Deshalb sollte beim Kauf von Dämmmaterialien auf den Nachweis versprochener Eigenschaften geachtet werden.cite-ref-17[17]
Wärme- und Trittschalldämmung unter Estrich
Verwendet werden Dämmstoffe mit der Kennzeichnung DEO âohne Schallschutzanforderungâ und DES âmit Schallschutzanforderungâ, alternativ auch Flachdachdämmplatten DAA oder Perimeterdämmungen PB.
Die DIN 4108-10 sieht zur Trittschalldämmung Dämmstoffe aus Mineralwolle (MW), expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS), Blähperlite (EPB) und Holzfasern (WF) vor.
Bei der Angabe der Dicke von Polystyrol-Dämmstoffplatten wird von den Herstellern häufig das Maà der Zusammendrßckbarkeit mit einem Bindestrich angehängt. In der Gruppe mit der Kurzbezeichnung sm sind beispielsweise die Dicken 15-2, 20-2 sowie 25-2 (bei 3 kPa Nutzlast) verfßgbar.
Dämmplatten unter Estrich ohne Schallschutzanforderung (DEO)
Beispiel Kennzeichnung â EPS 035 DEO dh, CS(10)150 DLT(2)5cite-ref-isover-18-0[18] (frĂźhere Bezeichnung: PS 20 SE, WLG 035 âŚ)
Expandierte Polystyrol-Wärmedämmplatte (EPS) der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 035 (Rechenwert Ν = 0,035 W/(m¡K) mit einer Druckspannung bei 10 % Stauchung von 150 kPa und einer Verformung bei definierter Druck- und Temperaturbeanspruchung (40 kPa, 70 °C) von 5 %.
Druckspannungen bei 10 % Stauchung bewegen sich meist im Bereich von 100 bis 200 kPa. Die frĂźher verwendeten Kurzbezeichnungen fĂźr das Raumgewicht PS 20 und PS 30 entsprachen einer Druckspannung von 150 bzw. 200 kPa.cite-ref-19[19]
Dämmplatten unter Estrich mit Schallschutzanforderung (DES)
Beispiel Kennzeichnung â EPS 035 DES sh, SD30 CP5cite-ref-isover-18-1[18] (frĂźhere Bezeichnung: PS 20 SE, WLG 035 âŚ)
Expandierte Polystyrol-Wärmedämmplatte (EPS) der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 035 (Rechenwert Ν = 0,035 W/(m¡K) mit einer dynamischen Steifigkeit von 30 MN/m³ und einer Zusammendrßckbarkeit von 5 mm.
Die dynamische Steifigkeit (Ăźblich sind 9â70 MN/mÂł) ist entscheidend fĂźr die Bestimmung des TrittschallverbesserungmaĂes des FuĂbodenaufbaus. Je geringer die dynamische Steifigkeit der Dämmschicht, desto besser die Trittschalldämmung des schwimmenden Estrichs. Rechenwerte fĂźr Trittschalldämmstoffe aus Polystyrol und Mineralfasern werden im Beiblatt 1 der DIN 4109 genannt. Bei anderen Dämmstoffen ist das TrittschallverbesserungsmaĂ vom Produkthersteller durch eine EignungsprĂźfung oder im Rahmen einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) zu ermitteln. Bei erhĂśhten Anforderungen (Schallschutzstufen (SSt) II und III der VDI 4100) sollten Dämmstoffe mit einer dynamischen Steifigkeit sâ von 10 MN/mÂł verwendet werden.
Industrieller Einsatz
Viele industrielle Prozesse laufen bei Temperaturen bis 1800 °C ab. Teil einer effizienten Steuerung dieser energieintensiven Prozesse ist eine Kombination von Feuerfestprodukten fßr den direkten Kontakt und von Dämmstoffen fßr die umhßllende thermische Kapselung. Neben traditionellen, feuerfesten Steinen und Massen (feuerfester Werkstoff), sind in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von wärmedämmenden Produkten wie Feuerleichtsteine und Hochtemperaturwolle entwickelt worden.
Normen
⢠EN 13162 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Mineralwolle (MW) â Spezifikation.
⢠EN 13163 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus expandiertem Polystyrol (EPS) â Spezifikation.
⢠EN 13164 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS) â Spezifikation.
⢠EN 13165 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Polyurethan-Hartschaum (PU) â Spezifikation.
⢠EN 13166 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Phenolharzschaum (PF) â Spezifikation.
⢠EN 13167 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Schaumglas (CG) â Spezifikation.
⢠EN 13168 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Holzwolle (WW) â Spezifikation.
⢠EN 13169 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Blähperlit (EPB) â Spezifikation.
⢠EN 13170 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus expandiertem Kork (ICB) â Spezifikation.
⢠EN 13171 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte Produkte aus Holzfasern (WF) â Spezifikation.
⢠EN 14063-1 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â An der Verwendungsstelle hergestellte Wärmedämmung aus Blähton-Leichtzuschlagstoffen (LWA) â Teil 1: Spezifikation fĂźr die SchĂźttdämmstoffe vor dem Einbau.
⢠EN 14063-2 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â An der Verwendungsstelle hergestellte Wärmedämmung aus Blähton-Leichtzuschlagsstoffen (LWA) â Teil 2: Spezifikation fĂźr die eingebauten Produkte.
⢠EN 14064-1 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â An der Verwendungsstelle hergestellte Wärmedämmung aus Mineralwolle (MW) â Teil 1: Spezifikation fĂźr SchĂźttdämmstoffe vor dem Einbau.
⢠EN 14064-2 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â An der Verwendungsstelle hergestellte Wärmedämmung aus Mineralwolle (MW) â Teil 2: Spezifikation fĂźr die eingebauten Produkte.
⢠EN 14316-1 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â An der Verwendungsstelle hergestellte Wärmedämmung aus Produkten mit expandiertem Perlite (EP) â Teil 1: Spezifikation fĂźr gebundene und SchĂźttdämmstoffe vor dem Einbau.
⢠EN 14316-2 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â An der Verwendungsstelle hergestellte Wärmedämmung mit Produkten aus Blähperlit (EP) â Teil 2: Spezifikation fĂźr die eingebauten Produkte.
⢠EN 16863 Wärmedämmstoffe fĂźr Gebäude â WerkmäĂig hergestellte reflektierende Wärmedämmstoffe â Spezifikation.
⢠DIN 4108-10 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden â Teil 10: Anwendungsbezogene Anforderungen an Wärmedämmstoffe â WerkmäĂig hergestellte Wärmedämmstoffe.
⢠ĂNORM B 6000 WerkmäĂig hergestellte Dämmstoffe fĂźr den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau â Produktarten, Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen.
⢠ĂNORM B 6001 An der Verwendungsstelle hergestellte Dämmstoffe fĂźr den Wärme- und/oder Schallschutz im Hochbau â Produktarten, Leistungsanforderungen und Verwendungsbestimmungen.
Siehe auch
Weblinks
Commons
: Dämmstoffe
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Dämmstoff
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Literatur von und ßber Dämmstoff im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Umfangreiche Dämmstoff-Ăbersicht der englischen Wikipedia
⢠Broschßre Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, Bundesministerium fßr Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e. V., PDF, abgerufen am 31. März 2021
⢠Leitfaden Ükologischer Dämmstoffe (PDF; 863 kB), NABU
⢠BroschĂźre Dämmstoffe im Ăberblick, sanier.de
⢠Broschßre Ausbauen und Gestalten mit nachwachsenden Rohstoffen, Bundesministerium fßr Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e. V., PDF, 2017
Einzelnachweise
cite-note-11. â Michael Stahr, JĂźrgen Weber, Friedhelm Hensen, Hilmar KolbmĂźller, Uwe Wild: Bausanierung. Hrsg.: Michael Stahr. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8348-8144-1, S. 629 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 3. Januar 2017]).
cite-note-33. â A. Drewer, H. Paschko, K. Paschko, M. Patschke: Wärmedämmstoffe: Kompass zur Auswahl und Anwendung. Verlagsgesellschaft MĂźller, 2013, ISBN 978-3-481-03094-0, S. 120, 136.
cite-note-44. â A. Drewer, H. Paschko, K. Paschko, M. Patschke: Wärmedämmstoffe: Kompass zur Auswahl und Anwendung. Verlagsgesellschaft MĂźller, 2013, ISBN 978-3-481-03094-0, S. 120.
cite-note-umweltzentrum-55. â BroschĂźre Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, Umweltzentrum TĂźbingen, nicht datiert, abgerufen am 29. Juni 2019.
cite-note-66. â An Trittschalldämmplatten aus Mineralfasern kann beispielsweise beobachtet werden, dass aufgespritztes Wasser Ăźber einen längeren Zeitraum als feuchter Fleck zu erkennen ist, ohne dass sich die Feuchtigkeit im Material verteilt oder verdunstet.
cite-note-77. â Verputzbare Dämmplatte mit integriertem Untergrundausgleich. Unger-Diffutherm, abgerufen am 30. Januar 2024.
cite-note-88. â Artikel Fachwerkwände mit Innendämmung auf Heiz-Tipp.de; abgerufen im September 2016.
cite-note-99. â E. U. KĂśhnke, Ăś.b.u.v. Sachverständiger fĂźr den Holzhausbau: Schuld ist immer der andere â Wie kommt Feuchtigkeit in eine Geschosstrenndecke? (Memento vom 23. April 2017 im Internet Archive) In: Die neue Quadriga. 4/2012, S. 44 ff.
cite-note-1010. â Matthias G. Bumann: Sorption (Memento vom 19. Dezember 2013 im Internet Archive) â Eine Betrachtung zum Thema âFeuchte im Bauteil AuĂenwandâ (PDF; 965 kB). Diese Abhandlung ist kritisch zu lesen. Nicht alle Aussagen scheinen schlĂźssig belegt zu sein.
cite-note-waermedaemmstoffe-com-2-1111. â Skript Einteilung und Eigenschaften von Dämmstoffen, Waermedaemstoffe.com, abgerufen am 29. Juni 2019.
cite-note-1212. â Egbert MĂźller, Dämmschichten unter Estrichen (Wärme- und Schallschutz), Technische Informationen des Bundesverbands Estrich und Belag e. V., Januar 2011; abgerufen im Oktober 2016.
cite-note-1313. â Mineralwolle-Dämmstoffe â Technische Info Nr. 2 / 2004 fĂźr Architekten, Planer und Bauherrn, Quo Vadis FuĂboden e. V.; abgerufen im Oktober 2016.
cite-note-anforderungen-schalld-mmende-eigenschaften-1414. â entsprechend DIN 4108-10 und ĂNORM B 6000
cite-note-151. Pentan in expandiertem Styrol XPS (Memento vom 1. Januar 2018 im Internet Archive), biomess IngenieurbĂźro, abgerufen am 31. Dezember 2017.
cite-note-1616. â Angaben in der Radiosendung âMarktplatz â Wärmedämmung, Klima und Geldbeutel schonenâ vom Deutschlandfunk am 19. Mai 2016.
cite-note-1717. â Label-Suche. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. (Bundesverband), abgerufen am 16. März 2019.
cite-note-isover-1818. â BroschĂźre ISOVER EPS â Normung und Kennzeichnung fĂźr Dämmstoffe aus EPS-Hartschaum (Memento vom 19. März 2015 im Internet Archive), Saint-Gobain Rigips GmbH; abgerufen im Oktober 2016.
cite-note-1919. â EPS-Dämmstoffe â Technische Info Nr. 1 / 2003 fĂźr Architekten, Planer und Bauherrn, Quo Vadis FuĂboden e. V.; abgerufen im Oktober 2016.